Windenergie-Umschau

Auf der Suche nach dem geeigneten Hersteller sollte man sehr sorgfältig vorgehen, denn es gibt auch in diesem Bereich genügend „schwarze Schafe“ oder unseriöse Anbieter, die ihre Neukunden mit völlig überschätzten und falschen Angaben über das reale Potential ihrer Anlagen locken wollen. Das ist oft das Resultat unzureichender und oberflächlicher Windmessungen oder falscher Berechnungen.
Zudem sind genaue Standortuntersuchungen vorher nicht nur von Vorteil sondern zwingend notwendig. Hier kann eine Windmessung in Nabenhöhe über einen längeren Zeitraum brauchbaren Aufschluss liefern. Die von einigen unseriösen Firmen angebotene kostenlose „Schnellwindmessung“ vor Ort ist handgemachter Humbug ebenso wie das beschwärmte „unglaubliche, vorhandene Windpotential“.

Natürlich ist Energie aus Windkraft sinnvoll und umweltschonend, doch nur unter den richtigen Voraussetzungen. Deshalb ist eine gesunde Portion Skepsis bei der Suche nach dem geeigneten Anbieter mitunter sehr angebracht.Doch die robuste, wartungsarme, effiziente und preisgünstige Kleinwindanlage vom seriösen Hersteller gibt es natürlich auch.

Hier lohnen sich verschiedene Angebote und Preisvergleiche durchaus. Dabei machen die Vielzahl von Anbietern sowie die recht eigenwilligen Konstruktionen mancher Firmen den Markt der Kleinwindräder schon zum Merkwürdigsten seiner Branche. Dabei verschwinden einige Unternehmen allerdings genauso schnell wieder wie sie gekommen sind.

Bei der Seriositätsprüfung eines Anbieters sollte man auf folgende Indizien achten: Eine realistische Leistung pro Quadratmeter Rotorfläche liegt bei etwa 300 Watt, je nach Anlagengröße kann dieser Wert etwas variieren. Deutlich darüber liegende Werte sollten einen Kunden schon stutzig machen. Neben dem nächsten Blick auf einige technische Parameter bleibt schließlich noch die Frage offen, was man mit der Anlage eigentlich machen will.

Zu den Marktführenden Unternehmen auf dem Gebiet der Windkraftenergie gehört zum Beispiel die Wolfsburger Technologiefirma „Tassa GmbH“. Sie vertreiben eine serienreife vertikale Kleinwindkraftanlage und machen damit einen großen Schritt in Richtung umweltschonender Energienutzung. Auch die Hybridsysteme von Conergy gehören zu zum gut durchdachten System eines ambitionierten Herstellers. Diese Firma hat durch die Übernahme der Inventus GmbH ihre regenerativen Produktlinien um den sehr interessanten und gefragten Bereich der Kleinwindanlagen erweitert.

Ebenso SMA ist seit 1981 Marktführendes Unternehmen im Bereich netzgekoppelter Windanlagen. Firmen wie „InnoErnergie“, welche intensive Forschung, Entwicklung und Produktion betreiben, sind prädestiniert für konkrete Aussagen und eine umfangreiche Beratung. Zudem sind sowohl im Internet als auch im „normalen“ Handel Vertriebspartner zu finden, die Beratung und andere Dienstleistungen anbieten oder interessante Tipps zum Selbstaufbau und zur anschließenden Wartung geben.

Auch im Branchenverzeichnis des Internetportals „Windjournal.de“ sind viele Hersteller und Händler von Kleinwindkraftanlagen aufgelistet und mit detaillierten Informationen zum Sortiment der einzelnen Anbieter versehen. Mit diesen wichtigen Vorinformationen ausgerüstet sollte eine gezielte Anfrage mit anschließender guter Beratung durchaus möglich sein.

Doch wie schon gesagt, eine derartige Anlage bedarf auch einer größeren Investition und man kauft nicht unbedacht mal schnell nebenan beim Discounter vom Billighersteller „Made in China“. Eine kompetente Beratung vor Ort zahlt sich auch hier mit Sicherheit aus.