Stromanbieter wechseln

Mindestens 40 deutsche Energieunternehmen haben zum Jahreswechsel die Strompreise erhöht. Das ist die schlechte Nachricht für Verbraucher. Die gute: Hunderte weiterer Versorger haben sich an dieser Preisrunde nicht beteiligt und bleiben bei ihren bisherigen Konditionen. Und die noch bessere Nachricht: Es ist heute ohne großen Aufwand und Papierkrieg möglich, den Stromanbieter zu wechseln. Im Gegensatz zu früher hat es jeder Kunde also selbst in der Hand, derartigen Preisspiralen zu entgehen.

Ein sorgfältiger Anbietervergleich kann in vielen Fällen sogar für eine deutliche Reduzierung der Wohnnebenkosten sorgen. Die Ursache für die teils üppigen Aufschläge liegt nach Einschätzung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen oft „im wirtschaftlichen Verhalten der Unternehmen selbst“. Das Preisniveau hängt nämlich nicht zuletzt davon ab, zu welchem Zeitpunkt und zu welchen Konditionen die Stromlieferanten ihre Kontingente beziehen. Wer hier geschickt agiert und günstige Einkaufspreise auch an seine Kunden weitergibt, der schneidet im Preisvergleich natürlich besser ab.

Selbst manche Anbieter von umweltfreundlichem Ökostrom wie der bundesweit tätige aws Wärme Service (www.aws-waerme.de) haben auf diese Weise ihre Preise im Gegensatz zu vielen Grundversorgern nicht nur halten können, sondern bieten auch langfristige Preisgarantien. Wer hier bestellt, der unterstützt eine Stromerzeugung ohne CO2-Emissionen und ohne radioaktive Abfälle. Auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle rät zum Vergleich und weist ausdrücklich auf die Möglichkeit des Anbieterwechsels hin. „Dadurch kann der Wettbewerbsdruck auf die Stromwirtschaft erhöht werden“, so Minister Brüderle. Preisvergleiche, auch zu Ökostrom-Anbietern, sind heute über das Internet mit wenigen Maus-Klicks möglich.  Beispielweise  bietet Stromsparer.de Informationen und Vergleichstools zum Thema „Stromanbieter wechseln„.