Stiftung im Bereich der regenerativen Energien: Reiner Lemoine Stiftung führt Lebenswerk fort

Stiftung im Bereich der regenerativen Energien: Reiner Lemoine Stiftung führt Lebenswerk fortRegenerative, also erneuerbare Energien wie die Kraft der Sonne werden in unserem Alltag eine immer wichtigere Rolle spielen. Unbestritten ist, dass die förderungsfähigen Reserven der fossilen Brennstoffe Öl und Gas begrenzt sind. Aber auch wenn diese Energiequellen noch einige Jahrzehnte zur Verfügung stehen werden: Bereits heute leisten beispielsweise Kollektoren zur Nutzung der Sonnenwärme sowie Solarzellen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen klimagefährdende Schadstoff-Emissionen. Und ohne einen massiv wachsenden Anteil dieses Solar-Beitrags wird der gefürchtete Klimawandel der Erde wohl kaum noch aufzuhalten sein. Zusammenhänge, die dem Ingenieur Reiner Lemoine (1949–2006) seit vielen Jahren bewusst waren – lange schon, bevor die aktuellen Klimaschutzberichte der Vereinten Nationen die Öffentlichkeit aufrüttelten.

Lemoine, der als Pionier im Bereich der regenerativen Energien gilt, sah schon früh in der Sonne die Antwort auf viele Fragen unserer Zeit. Als Gründer mehrerer Unternehmen, die sich mit der Entwicklung und Produktion von Solar-Modulen bzw. Hochleistungs-Solarzellen befassten, ging es ihm vor allem darum, mit diesen Technologien die zukünftige Lebensgrundlage der Menschen zu sichern. Kurz vor seinem Tod gründete er im September 2006 die Reiner Lemoine Stiftung, die die Ziele und Ansprüche seines Lebenswerks fortführen soll. Die gemeinnützige Stiftung, deren Verwaltung in die Hände der Deutschen Stiftungsagentur gegeben wurde, soll die Nutzung regenerativer Energien auf zahlreichen Ebenen unterstützen und vorantreiben. So sieht die Stiftungssatzung z. B. die Förderung von Promotionsstipendien, Forschungs- und Bildungsprojekten ebenso vor wie effektive Finanzhilfen zur Verbesserung der Energieversorgung in Entwicklungsländern.

Die Rechtsform der Stiftung hat Reiner Lemoine für diese anspruchsvollen Aufgaben ganz bewusst gewählt: So wie für ihn stets die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit regenerativer Energien im Vordergrund stand, so soll sich eine auf Dauer angelegte Stiftung ebenso ohne zeitliche Begrenzungen für Umwelt und Gesellschaft engagieren. Interessierte Doktoranden oder Universitäten, an denen über regenerative Energien geforscht wird, können Anträge für ein Doktorandenstipendium an die Reiner Lemoine Stiftung richten. Unter www.reiner-lemoine-stiftung.de gibt es auch weiterführende Informationen über die Stiftung sowie die Förderbedingungen für die Vergabe von Stipendien.

Wer grundsätzlich mehr über Stiftungen und die Aspekte einer Stiftungsgründung erfahren möchte, kann bei der Deutschen Stiftungsagentur gegen einen rückadressierten und mit 1,44 Euro frankierten DIN A 4-Briefumschlag eine informative Broschüre anfordern. (Deutsche Stiftungsagentur, Gut Gnadental, Nixhütter Weg 85, 41468 Neuss, Tel: 0 21 31/66 22 221, Fax: 0 21 31/66 22 225, www.stiftungsagentur.de bzw. www.stiftungskooperation.de):