Pelletofen – Pflege und Wartung

Wie bei allen technischen Geräten gilt auch bei Pelletheizungen: Gute Pflege und regelmäßige Wartung sind unerlässlich, um den Wert des Geräts und seine Funktionsfähigkeit zu erhalten. Und dabei sind sie im Vergleich mit anderen Heizungsarten sogar relativ leicht zu pflegen und zu warten. So ist die sachgerechte Pflege einer Pelletheizung äußerst einfach: Der Brenntopf des Heizkessels muss regelmäßig gereinigt werden, am besten mit Staubsauger, und im Brennraum ist die Asche zu entfernen, was bei manchen Öfen jedoch schon automatisch geschieht, sodass nur noch der Ascheauffangbehälter geleert und die Scheibenhinterlüftung gereinigt werden muss. Meist reicht dies etwa einmal im Monat. Was genau zu tun ist und wie, erklärt jeweils die Bedienungsanleitung des Geräts. Normalerweise ist es jeweils in 10 bis 15 Minuten erledigt. Die Asche kann übrigens ganz einfach entsorgt werden, indem sie im Garten als mineralhaltiger Dünger eingesetzt wird.

Um Unregelmäßigkeiten rechtzeitig zu entdecken bzw. nach Möglichkeit sogar ganz auszuschalten, empfiehlt es sich, die gesamte Heizanlage regelmäßig einmal im Jahr vom Fachmann warten zu lassen. Außerdem sieht jährlich auch der Schornsteinfeger nach dem Rechten, der etwaige Mängel beim Emissionsausstoß sofort bemerken und mit der Erstellung eines Mängelprotokolls zur sofortigen Behebung auffordern wird.

In der Regel arbeiten Pelletheizungen relativ verschleißarm. Besonders verschleißanfällig sind lediglich Kleinteile wie Brennerdüsen, Zündelektroden, Kesseltürdichtungen sowie die Fördervorrichtungen. Am besten verzichtet man auf gebogene und geknickte Förderschnecken, die stärkerem Verschleiß ausgesetzt sind als gerade Schnecken. Der Verschleiß verringert sich auch durch Edelstahlwindungen im Einzugsbereich. Insgesamt ist die Schneckenförderung jedoch bereits wesentlich verschleißärmer als eine Saugförderung.

Zur allgemeinen Pflege gehört auch der Vorratsraum für die Pellets. Hier muss darauf geachtet werden, dass er vollkommen trocken und vor Feuchtigkeit geschützt ist. Nur wenn die Pellets trocken sind, können sie optimal brennen.