Brennwerte von Holz (Teil1)

Brennhölzer und Brennstoffe werden überall dort benötigt, wo die Heiz- und Wärmeenergie des Feuers zum Einsatz kommen soll. Dabei wird zwischen offenem und geschlossenem Feuer, offenen und geschlossenen Feuerstellen unterschieden. Im privaten Bereich findet Verbrennung in den meisten Fällen in einem offenen Kamin, einem Kaminofen oder einem Küchenofen statt. Die Auswahl und der Einsatz des jeweiligen Brennstoffs werden durch die Ansprüche des Nutzers bestimmt. In einem offenen Kamin zum Beispiel kann es wichtig sein, dass das Brenngut ansprechend aussieht und ein schönes, ruhiges Flammenbild erzeugt. Während es in einem geschlossenen Kaminofen möglicherweise lediglich auf eine optimale Heizwirkung und ein langes Anhalten der Glut ankommt, das Feuer selbst aber optisch nicht bewertet wird. Deshalb unterscheiden sich die verschiedenen möglichen Brennmaterialien je nach Einsatzort. Sie sind unterteilt in so genannte Brennhölzer. Das sind handlich konfektionierte und gut abgelagerte Baumstücke, bei denen das Ausgangsmaterial noch erhalten ist. Bei den Brennstoffen dagegen ist das Ausgangsmaterial meist bereits bearbeitet und nicht mehr auf den ersten Blick ersichtlich.

Brennhölzer
Unter Brennhölzern versteht man naturbelassene, unbehandelte Hölzer, die ofenfertig konfektioniert sind. Dies bedeutet, sie sind gespalten und in Scheite von ca. 30 – 33 cm Länge gesägt. Vor dem Verkauf werden sie beim Lieferanten ca. 2 Jahre gelagert und getrocknet. Für den Endverbraucher sind sie damit beliebig auch im Haus lagerbar und ab Erhalt gebrauchsfertig. Diese naturbelassenen Hölzern sind frei von Zusatz- oder Giftstoffen. In ihrer natürlichen Beschaffenheit stellen sie einen besonders umweltverträglichen Energielieferanten dar. Holz ist zudem ein ökologisch wertvoller Energielieferant, der – eine qualitativ hochwertige Feuerungsanlage vorausgesetzt – sauber und mit wenig Rückständen verbrennt. Auch die gesetzlich vorgeschriebenen Emissionswerte werden nicht nur eingehalten sondern sogar weit unterschritten. Die beste Qualität bietet das so genannte ofenkammergetrocknete Holz, das fertig zur Verwendung ist.

Buche
Buchenholz bietet zahlreiche Vorteile und kann universell eingesetzt werden. Deshalb ist es preislich auch im oberen Segment angesiedelt. Für die Verwendung in offenen Kaminen und Heizkaminen ist Buchenholz das am meisten nachgefragte Brennholz. Optisch erzeugt es ein sehr ansprechendes Flammenbild. Es lässt sich sehr gut in offenen Kaminen ohne Schutzgitter oder Schutzglas verbrennen, da es nahezu keinen Funkenflug oder Funkenspritzer produziert, also sauber und gefahrlos verbrennt. Buche entwickelt eine sehr starke und nachhaltige Glut, heizt also auch nach dem Verbrennen noch nachhaltig weiter.

Der Geruch des verbrennenden Buchenholzes wird weitgehend als angenehm empfunden, unter anderem wird deshalb Buchenholz zum Räuchern von Lebensmitteln verwendet.

Der Heizwert von Buchenholz ist einer der besten und wird häufig als Vergleichswert zu anderen Hölzern genannt. Buche hat einen Brennwert von 2200 kWh/rm (Kilowattstunde pro Raummeter) und 4,2 kWh/kg (Kilowattstunde pro Kilogramm)

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