Anschaffung einer Windkraftanlage

Heute spielen zwei bedeutende Aspekte bei der Energiegewinnung eine überaus entscheidende Rolle, nämlich die die Art und Weise der Energiewandlung in eine nutzbare Form und der effiziente Umgang mit der bereitgestellten Energie. Deshalb darf der eigene Strom dank Windkraft vom Hausdach oder dem Grundstück auch kein so seltenes Ereignis mehr bleiben wie bisher.

Grundsätzlich ist eine Windkraftanlage umso wirtschaftlicher, je größer sie ist und eine Investition lohnt sich mit dem Ansteigen der allgemeinen Energiepreise umso mehr. Auf der Internetplattform von Verivox kann man die Preisentwicklungen genau verfolgen und nutzbringend analysieren.  Schließlich ist der Trend zur Selbstversorgung besonders auf dem Energiesektor heute angebrachter als je zuvor. Kleine lokale Anlagen sind unumstritten eine echte Alternative zu steigenden Stromkosten. Energie sollte deshalb am Besten da gewonnen werden, wo sie auch gebraucht wird. Es gibt bislang schon eine Vielzahl regenerativer Energien – zum Beispiel Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse – doch die Windenergie besitzt auf Grund ihrer überaus konkurrenzfähigen Anschaffungs- und Wartungskosten sowie ihrer ausgereiften Lösungen heute eine ganz besondere Stellung. Dabei sind Eingriffe in die Belange der Natur vergleichsweise sehr gering.

Mit welchen anfallenden Kosten ist nun insgesamt zu rechnen?
Es entstehen dem künftigen Betreiber in der Regel neben dem Kauf der Anlage noch Kosten für Montage und Inbetriebnahme, eventuell Krankosten zum Aufstellen und Installieren auf einem Masten oder zur Montage auf dem Hausdach, Elektriker- und Materialkosten für Kabel, Schaltschränke usw., ein eventuell benötigtes Fundament und natürlich die Baugenehmigung – soweit erforderlich.

Die Liste der Hersteller und Wartungsfirmen wird mit zunehmendem Interesse der Energieverbraucher natürlich auch immer größer und die pflegeleichten Anlagen deshalb glücklicherweise immer günstiger.
Doch aufgepasst! Nur an einem ordentlich „windigen“ Standort können akzeptable Erträge erzielt werden. Und was das Heizen mit Windkraft betrifft, so benötigt man natürlich um einen größeren Behälter heiß zu bekommen auch die nötige Leistung, wozu man entsprechend große Windräder benötigt. Auch hier hat gute Qualität natürlich ihren Preis – Billigmodelle Made in China nützen nämlich ziemlich wenig!

Wenn ein Haus mit Wärme durch Windkraft versorgt werden soll, ist es zusätzlich von Vorteil, wenn eine gute und optimale Dämmung vorhanden ist. Nur so verpufft die Wärme nicht nutzlos im „Niemandsland“ und die Anlage kann Größen- und Preismäßig optimal angepasst werden und die beabsichtigte Wirkung zeigen.

Vor der eigentlichen Anschaffung einer Kleinwindkraftanlage für das eigene zu Hause gilt es allerdings im Vorfeld einiges zu überlegen. Sinnvoll ist es in erster Linie zunächst eine so genannte Projektstudie zu verfassen. So kann man die Kosten genau abschätzen und hat etwas Konkretes zum Vorführen bei den zuständigen Behörden in der Hand. Letztendlich ausschlaggebend für die Art und Größe einer Windkraftanlage ist in erster Linie das Verbrauchsverhalten und weniger die Größe des Haushaltes. Hier hat nun mal jeder seine eigenen Gewohnheiten und Bedürfnisse die sehr unterschiedlich sein können und den Energieverbrauch mehr oder weniger beeinflussen. Mitunter verbraucht hier ein Zweipersonenhaushalt genauso viel wie eine vierköpfige Familie, weil der eine hier zum Beispiel mit Musik aus dem Kofferradio zufrieden ist und der andere ein großartiges Soundsystem mit verschiedenen Lautsprechern und anderen Zusätzen bevorzugt.